2009-01-14

Packstation: Voll gut!



In der Regel bin ich ein Fan von sozialer Interaktion, sogar wenn es um Dienstleistungen oder einzelhändlerische Tätigkeiten geht. Eine Außnahme stellen dabei aber jene Interaktionen dar, welche Mitarbeiter von behördlich strukturierten Firmen beinhalten. Das beste Beispiel stellt da die Post dar.

Viele Mitarbeiter der Post sind inkompetent. Wenige dieser Mitarbeiter wissen das. Noch weniger wollen sich das eingestehen. Das führt zwangsläufig zu schlechter Bedienung.
Und dazu, dass sinnvolle Systeme gegen weniger Sinnvolle getauscht werden. Das Cue-Management, also das System, welches den Kundenstrom auf die einzelnen Schalter verteilt, war in Bonn bis mitte Dezember (?) so, dass sich alle Kunden in EINE Schlange gestellt haben, der Vorderste in der Schlange wurde dann vom nächsten freien Mitarbeiter aufgerufen. Jetzt ist es so, dass jeder Schalter eine EIGENE Schlange hat, das führt dazu, dass nun, wie im Supermarkt, nicht mehr derjenige welche zuerst bedient wird, der schon am längsten ansteht, sodern der, der das Glück hatte, sich am richtigen Schalter anzustellen.

Besonders geil finde ich das Anstehen in der Post, wenn ich nur fertig frankierte Pakete habe, für die ich zwecks Haftung im Verlustfall auf dem Postweg einen Einlieferungsbeleg brauche. Das ist in der Regel nach Feierabend oder am Anfang meiner Mittagspause der Fall.
ABER: Bei den Packstationen kann ich die frankierten Pakete einfach in entsprechende Fächer stellen und vorher den Barcode auf der Paketmarke scannen, dann bekomme ich auch einen Einlieferungsbeleg! Und die Packstation liegt sogar auf meinem Heimweg!

Ein Hoch auf dieses technisierte Zeitalter.

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